Michael K.
schrieb am 31.10.2005
schrieb am 31.10.2005
Zu aller erst möchte ich ihnen für ihre verschiedenen Kanones
danken. Ich bin Schüler (10 Klasse)und habe durch den Roman-Kanon meine Liebe zur Literatur endeckt. Ich bin inzwischen begeisterter Leser (Kann man auch an meinen Deutschnoten mittlerweile sehen) von Mann, Brecht, Dostojewskij, Kafka, Lenz, Frisch, Goethe und dergleichen .
danken. Ich bin Schüler (10 Klasse)und habe durch den Roman-Kanon meine Liebe zur Literatur endeckt. Ich bin inzwischen begeisterter Leser (Kann man auch an meinen Deutschnoten mittlerweile sehen) von Mann, Brecht, Dostojewskij, Kafka, Lenz, Frisch, Goethe und dergleichen .
Carolin
schrieb am 19.09.2005
schrieb am 19.09.2005
... die seite ist toll allein schon für referate und sonstiges.
Ganz Lieben Gruß
Carolin ( Niedersachsen )
Ganz Lieben Gruß
Carolin ( Niedersachsen )
Sandra Weber, geb. 1988
schrieb am 03.09.2005
schrieb am 03.09.2005
Hallo,
ich finde es schön, dass der Literatur auch im Internet eine so große Beachtung geschenkt wird. Ich suche oft bei google nach derartigen Seiten, weil es eine gute und praktische Methode ist, Dinge in Erfahrung zu bringen, über die man sonst vielleicht nicht gestolpert wäre.
[...]
Alles Liebe und viel Erfolg noch!
ich finde es schön, dass der Literatur auch im Internet eine so große Beachtung geschenkt wird. Ich suche oft bei google nach derartigen Seiten, weil es eine gute und praktische Methode ist, Dinge in Erfahrung zu bringen, über die man sonst vielleicht nicht gestolpert wäre.
[...]
Alles Liebe und viel Erfolg noch!
Leserin
schrieb am 13.06.2005
schrieb am 13.06.2005
Mir gefällt der Kanon gut. Bin schon auf die Gedichte gespannt. Die Auswahl werde ich mit meinen Schülern erörtern.
Danke dafür!
Danke dafür!
Eugen
schrieb am 03.06.2005
schrieb am 03.06.2005
Tolle Webseite, gefällt mir gut.
Kompliment, kann ich nur weiter empfehlen.
Eugen
Kompliment, kann ich nur weiter empfehlen.
Eugen
Horst Schnitzler
schrieb am 31.05.2005
schrieb am 31.05.2005
Das Design ihrer Seite finde ich etwas zu konservativ,
dafür gibt es viel nützliche Informationen.
:->
dafür gibt es viel nützliche Informationen.
:->
Carmen W.
schrieb am 11.03.2005
schrieb am 11.03.2005
Ich bin über google auf ihre Seite gestossen und finde sie sehr aufschlussreich.
Viele Grüsse aus Baden-Württemberg
Viele Grüsse aus Baden-Württemberg
Nestroy
schrieb am 06.10.2004
schrieb am 06.10.2004
Guten Tag!
Auf der Suche nach Informationen über J.N.Nestroy bin ich auf Ihre Seite gestossen-sehr interresant!
Liebe Grüße aus Sachsen
Nestroy
Auf der Suche nach Informationen über J.N.Nestroy bin ich auf Ihre Seite gestossen-sehr interresant!
Liebe Grüße aus Sachsen
Nestroy
Christian Kupfer
schrieb am 15.09.2004
schrieb am 15.09.2004
Lieber Insel-Verlag, lieber Herr Reich-Ranicki!
Zunächst eine kleine Anmerkung zu Jörg Bahnemanns Eintrag: Uwe Johnson ist doch drin, mit einer kurzen Erzählung. Im Spiegelgespräch 2001 hat MRR in einen Kanon für Schüler auch Auszüge aus den "Mutmaßungen" aufgenommen, einem Roman, der anscheinend nicht gut genug war für eine Auswahl von 20 Bänden (man will ja nicht – wie MRR in jeder Fernsehsendung mindestens 1x sagt – mit einem „Gepäckträger“ in die Buchhandlung). Ich weiß es nicht, aber vielleicht sind ja von Johnson essayistische Arbeiten enthalten.
Ach übrigens, Lessings Fabeln doch lesbar und wunderbar! Es sind – wie mir scheint - überhaupt keine Fabeln enthalten, obwohl wichtige epische Gattung (Reich-Ranicki hat einmal verächtlich konstatiert, er "lese ungern Erzählungen über Mäuse oder Affen [also Fabeln!!!], haben uns deutsche Autoren auch schon geliefert!", und katapultierte damit gleichsam eine ganze „weltliterarische“ Tradition – Stichwort Äsop - in den Papierkorb).
Nun, der Vorwurf, es fehlten Ausschnitte aus Luthers Bibel, ist trotz der alten Diktion berechtigt. Die Sprache ist zwar ein verständliches Argument (MRR hat es in einer ZDF-Sendung letzten Dezember – „Die lange Nacht der Erzählungen“ - selbst vorgebracht), aber angesichts des ganzen Kanons ist es insofern nicht so ganz überzeugend, als die Gigaanthologie ja auch reichlich Walter aus der Sippe derer von der Vogelweide enthalten wird, wahrscheinlich ohne Übersetzung, obwohl es teilweise ohne eine solche nicht möglich ist, alles zu verstehen. Aber mich hat vor allem deswegen verwundert, dass der Kanon nichts aus der Lutherbibel bereithält (sofern nicht Abschnitte aus diesem Werk im Essay-Kanon zu finden sind), weil im Spiegelgespräch Auszüge (für Schüler) empfohlen werden, nicht aber in der Bibliothek enthalten sind. Und ich denke, was für Schüler geeignet ist, kann man auch Erwachsenen zumuten, selbst wenn denen natürlich kein Lehrer zur Seite steht. Schließlich kann es nicht angehen, dass die Schüler mehr wissen als die Erwachsenen, oder? ...
Was mich auch gewundert hat: Im Spiegel wurde „Hyperion“ von Büchner auszugsweise kanonisiert, im Romankanon indes wird man nicht fündig. Ich habe allerdings die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass nicht doch der Essayteil ein, zwei Briefe aus diesem Buch enthalten wird.
Zu Handke: Warum ist eigentlich nicht der „Kurze Brief“, den Sie einmal als Handkes stärkste Arbeit bezeichnet haben, nicht aufgenommen, sondern eine kurze Geschichte mit dem Titel „Das Umfallen der Kegel von einer bäuerlichen Kegelbahn“, aus der ich nicht so ganz schlau werde (vielleicht kann mir jemand helfen ...). Entstünde Ihrer Ansicht durch die Länge des „Briefes“ fälschlicherweise der Eindruck, Handke sei sehr bedeutsam?
Ich würde mich freuen, wenn Herr Reich-Ranicki zu dem einen oder anderen Einwand Stellung nehmen könnte – entweder hier, in einem Interview, im Fernsehen, per Email (derkanon@haefft.de) oder auf der Buchmesse.
Aber im Grunde habe ich gar nicht das Recht zu meckern. Denn ich verdanke Ihnen, Herr Reich-Ranicki, sehr viel. Ihr Kanon ist mir, mit Lessing zu sprechen, eine kompetente “Krücke“. Ich habe durch ihn die deutsche Literatur schätzen, ja lieben gelernt. Besonders der Erzählungskanon bereitet mir viel Spaß (er steht neben meinem Bett). Übrigens: Ich habe vom Kanon auch zu Ihren Kritiken gefunden – nicht umgekehrt! – und besitze mittlerweile bestimmt 10 Bücher aus Ihrer Feder. Das schönste ist, finde ich, die „Anwälte der Literatur“.
Danke!
PS: Halten Sie es für möglich, dass es Bücher gibt, die so gut sind, dass Sie von Ihrer Qualität her unbedingt in den Kanon müssten, die aber niemand entdeckt hat und die in den Läden verschimmeln beziehungsweise die Sie einfach nie gelesen haben. Am problematischsten scheinen mir hier die Essays. Theoretisch müssten Sie doch alle Sachbücher und Zeitungen (gleichviel, welches Thema) wälzen, die je erschienen sind ...
Zunächst eine kleine Anmerkung zu Jörg Bahnemanns Eintrag: Uwe Johnson ist doch drin, mit einer kurzen Erzählung. Im Spiegelgespräch 2001 hat MRR in einen Kanon für Schüler auch Auszüge aus den "Mutmaßungen" aufgenommen, einem Roman, der anscheinend nicht gut genug war für eine Auswahl von 20 Bänden (man will ja nicht – wie MRR in jeder Fernsehsendung mindestens 1x sagt – mit einem „Gepäckträger“ in die Buchhandlung). Ich weiß es nicht, aber vielleicht sind ja von Johnson essayistische Arbeiten enthalten.
Ach übrigens, Lessings Fabeln doch lesbar und wunderbar! Es sind – wie mir scheint - überhaupt keine Fabeln enthalten, obwohl wichtige epische Gattung (Reich-Ranicki hat einmal verächtlich konstatiert, er "lese ungern Erzählungen über Mäuse oder Affen [also Fabeln!!!], haben uns deutsche Autoren auch schon geliefert!", und katapultierte damit gleichsam eine ganze „weltliterarische“ Tradition – Stichwort Äsop - in den Papierkorb).
Nun, der Vorwurf, es fehlten Ausschnitte aus Luthers Bibel, ist trotz der alten Diktion berechtigt. Die Sprache ist zwar ein verständliches Argument (MRR hat es in einer ZDF-Sendung letzten Dezember – „Die lange Nacht der Erzählungen“ - selbst vorgebracht), aber angesichts des ganzen Kanons ist es insofern nicht so ganz überzeugend, als die Gigaanthologie ja auch reichlich Walter aus der Sippe derer von der Vogelweide enthalten wird, wahrscheinlich ohne Übersetzung, obwohl es teilweise ohne eine solche nicht möglich ist, alles zu verstehen. Aber mich hat vor allem deswegen verwundert, dass der Kanon nichts aus der Lutherbibel bereithält (sofern nicht Abschnitte aus diesem Werk im Essay-Kanon zu finden sind), weil im Spiegelgespräch Auszüge (für Schüler) empfohlen werden, nicht aber in der Bibliothek enthalten sind. Und ich denke, was für Schüler geeignet ist, kann man auch Erwachsenen zumuten, selbst wenn denen natürlich kein Lehrer zur Seite steht. Schließlich kann es nicht angehen, dass die Schüler mehr wissen als die Erwachsenen, oder? ...
Was mich auch gewundert hat: Im Spiegel wurde „Hyperion“ von Büchner auszugsweise kanonisiert, im Romankanon indes wird man nicht fündig. Ich habe allerdings die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass nicht doch der Essayteil ein, zwei Briefe aus diesem Buch enthalten wird.
Zu Handke: Warum ist eigentlich nicht der „Kurze Brief“, den Sie einmal als Handkes stärkste Arbeit bezeichnet haben, nicht aufgenommen, sondern eine kurze Geschichte mit dem Titel „Das Umfallen der Kegel von einer bäuerlichen Kegelbahn“, aus der ich nicht so ganz schlau werde (vielleicht kann mir jemand helfen ...). Entstünde Ihrer Ansicht durch die Länge des „Briefes“ fälschlicherweise der Eindruck, Handke sei sehr bedeutsam?
Ich würde mich freuen, wenn Herr Reich-Ranicki zu dem einen oder anderen Einwand Stellung nehmen könnte – entweder hier, in einem Interview, im Fernsehen, per Email (derkanon@haefft.de) oder auf der Buchmesse.
Aber im Grunde habe ich gar nicht das Recht zu meckern. Denn ich verdanke Ihnen, Herr Reich-Ranicki, sehr viel. Ihr Kanon ist mir, mit Lessing zu sprechen, eine kompetente “Krücke“. Ich habe durch ihn die deutsche Literatur schätzen, ja lieben gelernt. Besonders der Erzählungskanon bereitet mir viel Spaß (er steht neben meinem Bett). Übrigens: Ich habe vom Kanon auch zu Ihren Kritiken gefunden – nicht umgekehrt! – und besitze mittlerweile bestimmt 10 Bücher aus Ihrer Feder. Das schönste ist, finde ich, die „Anwälte der Literatur“.
Danke!
PS: Halten Sie es für möglich, dass es Bücher gibt, die so gut sind, dass Sie von Ihrer Qualität her unbedingt in den Kanon müssten, die aber niemand entdeckt hat und die in den Läden verschimmeln beziehungsweise die Sie einfach nie gelesen haben. Am problematischsten scheinen mir hier die Essays. Theoretisch müssten Sie doch alle Sachbücher und Zeitungen (gleichviel, welches Thema) wälzen, die je erschienen sind ...
Jörg Bahnemann
schrieb am 02.07.2004
schrieb am 02.07.2004
Herzlichen Glückwunsch zur Idee, zur umsichtigen Auswahlarbeit und zum unternehmerischen Wagnis des Suhrkampverlages.
Ich habe den Vortrag im Wasserwerk am 29.6. sehr genossen. Leider scheint sich mein Verdacht zu bestätigen, daß einer der wichtigsten Nachkriegsschriftsteller Uwe Johnson der quantitativen Überlegung (Gewicht) zum Opfer gefallen zu sein scheint. Im Kanon 2015 wird er sicher enthalten sein.
Ich habe den Vortrag im Wasserwerk am 29.6. sehr genossen. Leider scheint sich mein Verdacht zu bestätigen, daß einer der wichtigsten Nachkriegsschriftsteller Uwe Johnson der quantitativen Überlegung (Gewicht) zum Opfer gefallen zu sein scheint. Im Kanon 2015 wird er sicher enthalten sein.
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